
Wenn du ein eigenes SaaS-Projekt aufbaust, ist die Wahl der passenden Domain einer der ersten und wichtigsten Schritte.
Dabei geht es nicht nur um den Namen, sondern auch um Technik, Flexibilität und spätere Skalierbarkeit. Genau hier machen viele am Anfang Fehler, die später Zeit, Geld und Nerven kosten.
In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf du bei der Domain-Auswahl für dein SaaS-Business achten solltest, welche Anbieter sich bewährt haben und welche du besser meidest.
Deine Domain ist mehr als nur eine Webadresse. Sie ist Markenbestandteil, Vertrauensanker und technische Grundlage für dein gesamtes Setup.
Gerade wenn du mit HighLevel arbeitest, also Funnels, Websites, E-Mail-Versand, CRM und Automationen zentral steuerst, müssen die DNS-Einstellungen sauber funktionieren. Genau hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen bei Domain-Anbietern.
In der Community gab es dazu viele Diskussionen. Der Grund ist simpel:
Nicht jeder Anbieter kommt mit den Anforderungen moderner SaaS-Setups klar.
Wenn du bereits eine Domain bei Strato hast, solltest du ernsthaft prüfen, ob du dort bleiben willst. In der Praxis kam es immer wieder zu Problemen mit DNS-Einstellungen, Weiterleitungen und Verzögerungen bei Änderungen.
Ähnliches gilt teilweise auch für Jimdo. Ich will hier niemanden pauschal schlechtreden, aber genau bei SaaS-Projekten ist Stabilität wichtiger als ein günstiger Einstieg.
Wenn du unsicher bist, frag lieber einmal vorab in der Community nach, bevor du dich festlegst.
Ionos galt lange als kritisch, funktioniert inzwischen aber deutlich besser.
Weitere solide Optionen sind zum Beispiel All-Inkl oder vergleichbare Anbieter.
Ich selbst nutze von Anfang an United Domains. Nicht, weil ich irgendeine Geschäftsbeziehung habe, sondern aus reiner Praxis.
Was mir daran gefällt:
Domain-Verfügbarkeit direkt auf der Startseite prüfen
Kein Login nötig
Schnelle Übersicht über alle Endungen
Saubere DNS-Verwaltung
Gerade wenn du viele Projekte umsetzt oder regelmäßig neue Ideen testest, ist das extrem angenehm. Deshalb zeige ich Domain-Suchen in der Regel auch anhand von United Domains.
Nehmen wir als Beispiel die Marke Voltflow.
Auf united-domains.de gibst du den Namen einfach in die Suchleiste ein und bekommst sofort eine Übersicht der beliebtesten Domain-Endungen.
Standardmäßig werden dir Endungen wie:
.com
.de
.net
angezeigt. Für den deutschen Markt ist .de meist die wichtigste Option.
Darüber hinaus sind auch moderne Endungen wie:
.ai
.io
.online
.page
für viele SaaS-Projekte interessant.
Manchmal passiert etwas, das gar nicht so selten ist:
Dein Wunschname wurde bereits registriert.
In unserem Beispiel war voltflow.de bereits vergeben und wurde für 1.835 € zum Kauf angeboten. Das sind sogenannte Premium-Domains, die vom aktuellen Inhaber weiterverkauft werden.
Für den Start eines SaaS-Projekts macht das in den meisten Fällen keinen Sinn.
Die gute Nachricht:
Oft findest du sofort günstige Alternativen wie:
voltflow.info für wenige Euro im ersten Jahr
voltflow.net für einen moderaten Jahrespreis
moderne Endungen wie .online oder .page
Wenn dein Markenname noch nicht geschützt ist, kannst du kreativ werden.
Beispiele:
Je länger der Name wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Domain noch frei ist. Für den Start ist das absolut okay, vor allem wenn dein Fokus zunächst auf Funktion und Marketing liegt.
Viele Domain-Anbieter arbeiten mit extrem günstigen Einstiegspreisen.
Zum Beispiel:
5 € im ersten Jahr
74 % Rabatt für 12 Monate
Sets für wenige Euro statt über 100 €
Wichtig ist, dass du dir bewusst machst:
Nach dem ersten Jahr gilt meist der Normalpreis. Das ist kein Problem, solange du es einplanst.
Nach zwölf Monaten weißt du in der Regel sehr genau, ob dein SaaS-Projekt Potenzial hat oder nicht.
Beim Kauf der Domain kannst du oft direkt eine Haupt-Mailadresse mitbestellen.
Das ist kein Muss, vor allem wenn du komplett mit HighLevel arbeitest, da du dort unbegrenzt E-Mail-Adressen ohne Mehrkosten anlegen kannst.
Ich persönlich mache es trotzdem so:
Eine Haupt-Mail für externe Plattformen
Saubere Trennung von Projekt-Kommunikation
Keine Vermischung im HighLevel-CRM
Gerade bei Facebook-Werbung, Amazon oder anderen Tools ist das langfristig einfach sauberer.
Nach der Registrierung siehst du dein gesamtes Domain-Portfolio im Anbieter-Dashboard.
Hier kannst du:
E-Mail-Weiterleitungen einrichten
DNS-Einträge setzen
Subdomains für Funnels und Websites anlegen
Die DNS-Einstellungen sind die technische Basis für dein gesamtes SaaS-System.
Darauf gehen wir an anderer Stelle noch detaillierter ein, weil hier viele Fehler entstehen.
Die Domain-Auswahl ist kein Hexenwerk, aber sie sollte bewusst erfolgen.
Setze auf:
zuverlässige Anbieter
flexible DNS-Verwaltung
sinnvolle Domain-Endungen
realistische Preisplanung
Dann legst du eine stabile Grundlage für dein SaaS-Projekt und kannst dich auf das konzentrieren, was wirklich Umsatz bringt.
Wenn du HighLevel noch nicht nutzt oder tiefer einsteigen willst, empfehle ich dir diese weiterführenden Inhalte:
Erfahre hier, was HighLevel überhaupt ist und warum es sich perfekt für SaaS-Projekte eignet:
👉 https://ghl-guide.de/was-ist-gohighlevel
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So hast du genug Zeit, dein SaaS-Projekt sauber aufzusetzen und direkt richtig zu starten.
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