
Wenn du HighLevel nutzt, gibt es einen Punkt, der für viele der eigentliche Gamechanger ist: White Labeling. Genau da trennt sich nämlich schnell „ich nutze ein Tool“ von „ich baue mir meine eigene Software Marke auf“. Und das ist nicht nur für Agenturen interessant, sondern auch dann, wenn du später SaaS anbieten willst, also Software as a Service.
In diesem Beitrag zeige ich dir die White Label Basics, so wie ich es im Video auch durchgehe: Logo einbauen, eigene URL nutzen, Mobile App Optionen verstehen und am Ende noch ein paar einfache CSS Tricks, mit denen du das Branding sauberer und professioneller wirken lässt.
HighLevel hat einen extrem starken USP: Du kannst die Plattform in wenigen Minuten zu deiner eigenen machen. Heißt konkret:
Dein Logo statt HighLevel Logo
Deine eigene Domain
Optional sogar eine eigene App im App Store
Und on top: Branding bis ins Detail mit CSS
Das Ergebnis ist simpel: Deine Kunden sehen nicht mehr „HighLevel“, sondern deine eigene Software.
Wenn du dazu noch den richtigen Setup Weg gehst, wirkt das Ganze nicht wie ein „zusammengestöpseltes Tool“, sondern wie eine echte SaaS Plattform.
👉Was ist HighLevel und wie funktioniert es wirklich:
https://ghl-guide.de/was-ist-gohighlevel
Das Logo ist der schnellste sichtbare Effekt und gleichzeitig das Wichtigste, weil es sofort Vertrauen aufbaut.
Du gehst in deinem Agenturaccount so vor:
Einstellungen unten links öffnen
Unternehmen wählen
White Label öffnen
Logo hochladen
Änderungen speichern
Wichtig ist bei Logos nicht nur das Motiv, sondern auch das Format. Viele Logos sind zu hoch oder haben zu viel Rand, dadurch wirkt es in der HighLevel Oberfläche winzig.
Im Video nutze ich die typische Vorgehensweise:
Logo in Canva reinziehen
Format eher breit als hoch machen
Wenn nötig „Größe ändern“, zum Beispiel 500 Breite und 150 Höhe testen
Download mit transparentem Hintergrund
Wenn du Canva Pro nicht hast, geht es schnell über remove.bg da ziehst du das Logo rein und bekommst die Transparenz in wenigen Sekunden.
Mein Tipp: Teste einmal helles Theme und dunkles Theme. Manche Logos wirken im dunklen Theme direkt hochwertiger, gerade wenn du ein dunkles Logo hast.
Das ist der zweite große White Label Punkt: Deine eigene Login-URL. Denn wenn deine Kunden auf einer HighLevel URL einloggen, ist das Branding nur halb so stark.
In HighLevel stellst du die White Label Domain ein und bekommst dann einen DNS Eintrag, meistens einen CNAME Record.
Beispiel Setup:
Subdomain: app.deinedomain.de
Eintrag: CNAME
Ziel: whitelabe.ludicrous.cloud
Du musst dir das Ziel nicht merken. Du kopierst es einfach aus HighLevel heraus und fügst es bei deinem Hoster ein.
Ich nutze im Video United Domains, aber die Schritte sind bei fast allen Hostern gleich:
Domain auswählen
DNS Einträge öffnen
CNAME hinzufügen
Name: app
Ziel: den Wert aus HighLevel einfügen
Speichern
In HighLevel „Verifizieren“ klicken
Wichtig: DNS kann ein paar Minuten brauchen. Manchmal klappt es sofort, manchmal dauert es etwas, bis dein Hoster die Änderung verbreitet.
Neben der White Label Domain gibt es in HighLevel auch die API Domain. Die ist relevant, wenn HighLevel systemgenerierte E-Mails verschickt oder Links erstellt.
Ohne API Domain wirken Links oft wie Fremdlinks. Mit API Domain sieht es so aus, als kommt es komplett aus deiner Software.
Beispiel:
link.deinedomain.de statt irgendwas mit highlevel im Link
Das Setup ist fast identisch wie bei der White Label Domain. Du setzt wieder einen CNAME, nur eben mit „link“ statt „app“.
HighLevel bietet drei App Varianten, und viele verwechseln das gerne.
Das ist die normale HighLevel App mit HighLevel Branding. Funktioniert super für Nachrichten, E-Mails, SMS, Anrufe und vieles mehr.
Das ist im Prinzip die HighLevel App, nur mit anderem Namen und anderem Look. Viele nutzen das, wenn sie nicht möchten, dass Kunden sehen, dass HighLevel im Hintergrund läuft.
Das ist die Variante, bei der du eine eigene App mit deinem Branding bekommst. Kostenpunkt: 497 $ pro Monat.
Wenn du eine Agentur hast und langfristig HighLevel nutzt, kann das ein extrem starker Schritt sein. Für viele lohnt es sich aber nicht direkt am Anfang, deswegen fokussieren sich die meisten erstmal auf Logo und Domain.
Wenn Du mehr erfahren und HighLevel richtig lernen willst, klicke hier:
👉https://ghl-guide.de/ausbildung
Wenn dir das Logo oben links zu klein ist, kannst du das mit benutzerdefiniertem CSS lösen. In der Growth Community gibt es fertige Snippets, die du einfach kopieren und einfügen kannst.
So gehst du vor:
White Label Bereich öffnen
Benutzerdefinierten CSS Code einfügen
Änderungen speichern
Seite aktualisieren
Und zack, das Logo wird größer. Du kannst das Ganze danach noch weiter optimieren.
Wichtig: Finger weg von JavaScript, wenn du nicht genau weißt, was du tust. CSS ist meist safe, JavaScript kann dir schnell die Oberfläche zerschießen.
HighLevel zeigt im Login Fenster Links zur Datenschutzrichtlinie und zu den AGB an. Wenn du White Label nutzt und das Ganze ernsthaft verkaufst, brauchst du das sauber verlinkt.
Typisch ist:
deinedomain.de/datenschutz
deinedomain.de/agb
Das wirkt nicht nur professioneller, sondern ist auch wichtig für rechtliche Konformität.
Wenn du HighLevel White Label sauber einrichtest, bekommst du in kurzer Zeit:
ein eigenes Branding mit Logo
eine eigene Login URL über deine Domain
optional gebrandete Links über API Domain
und ein Interface, das nicht nach „Tool“ aussieht, sondern nach deiner Software
Gerade für Agenturen und SaaS Modelle ist das ein riesiger Vorteil, weil du damit nicht nur ein System anbietest, sondern eine eigene Plattform.
👉DSGVO und rechtliche Basics für HighLevel Nutzer:
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